Schlüsselanhänger Katharer

Schlüsselanhänger Katharer
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Durchmesser: 36 mm - Dicke: 1,8 mm - Gewicht: 23 g Die Katharer 935 n. Chr. Die Lehre des... mehr
Produktinformationen "Schlüsselanhänger Katharer"
Durchmesser: 36 mm - Dicke: 1,8 mm - Gewicht: 23 g
Die Katharer 935 n. Chr.
Die Lehre des Dualismus (=das Wesentliche und Bleibende im Menschen ist nicht von dieser
Welt, sondern es ist nur ein Fremdling und Pilger auf dieser Erde ) geht zurück auf den
Ostiran ins 7. Jahrhundert v. Chr., zu Zarathustra. Über Byzanz (Konstantinopel) ging ihre
Lehre nach Bosnien, Serbien, Dalmatien, Italien und Südfrankreich und wurden in der
Gegend zwischen Carcassonne und Toulouse ansässig.
Die Bogomilen haben demnach den Katharern ihre Lehre gebracht und wahrscheinlich das
Wissen über die heiligen Relikte der Juden. Wie sollten die Katharer mit diesem Wissen
umgehen, sie wussten wahrscheinlich, dass die Juden stillschweigend das von Justinian
verschmähte Tempelinventar wieder nach Jerusalem gebracht hatten. Nur war da ja kein
Hinkommen, da mittlerweile der Islam Jerusalem in der Hand und an der Stelle von
Salomons Tempel die Felsenburg errichtet hatte. Erst durch die Kreuzzüge und die
Eroberung Jerusalems durch die Christen erbot sich eine Möglichkeit.
Die Katharer kannten eine andere Lehre Jesu. Was war es für ein Schatz, den 4 von ihnen im
Jahr 1244 in der Nacht vor der Kapitulation von Montsegur in Sicherheit brachten?
Zu den
Katharern des Languedoc hatten die Tempelritter von jeher recht enge Beziehungen
unterhalten. Viele reiche Landbesitzer, die entweder selbst Katharer waren oder mit diesen
sympathisierten, hatten dem Orden große Ländereien geschenkt. Und Bertrand de
Blanchefort, der vierte Großmeister des Ordens entstammte einem katharischen Elternhaus.
Mitglieder seiner Familie kämpften vierzig Jahre nach seinem Tod Seite an Seite mit anderen
katharischen Edelleuten gegen die von Simon de Montfort angeführten Kreuzrittern aus dem
Norden. In den Albigenserkriegen verhielt sich der Templerorden zumindest nach außen hin
neutral und beschränkte sich auf die Rolle des Beobachters. Doch machte der seinerzeit
amtierende Großmeister keinen Hehl daraus, daß ein richtiger Kreuzzug nur gegen die
Sarazenen geführt werden könnte.
Außerdem läßt eine Prüfung zeitgenössischer Berichte erkennen, daß die Templer vielen
katharischen Flüchtlingen Asyl gewährten. Ein Blick in die Mitgliederliste des Templerordens
zu Beginn der Albigenserkriege zeigt einen beträchtlichen Zustrom von Katharern bis in die
höchsten Ränge des Ordens hinein, die herauszufordern nicht einmal Simon de Montforts
Kreuzfahrer wagten. Im Languedoc gab es unter den höhergestellten Tempelrittern mehr
Katharer als Katholiken. Darüber hinaus scheinen sich diese katharischen Adligen - im
Gegensatz zu ihren katholischen Brüdern - hauptsächlich im Languedoc aufgehalten zu haben,
so daß
sich der Orden im Laufe der Zeit in dieser Region auf eine bewährte und stabile Basis
stützen konnte.
Andreas GRUSS, 94137 Bayerbach
Sokratons scriptum: Der Weg des Vergessens
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